Supply Chain

Handelspartner schnell und einfach in die Supply Chain integrieren

80 % der Unternehmen halten es für wichtig, alle Handelspartner, egal ob Kunden, Lieferanten, Logistiker oder Banken, an die Supply Chain anzubinden. Durch diese Digitalisierung der Supply Chain ergeben sich große Zeit- und Kostenersparnisse, es lassen sich fehleranfällige Routineaufgaben automatisieren und die Effizienz der Prozesse zu erhöhen.

In der Praxis werden jedoch 60 % der Partner gar nicht angebunden, weil es an entsprechenden Konzepten mangelt, es an freier Kapazität der geschulten Mitarbeiter fehlt oder weil der darin liegende Kostenvorteil nicht beziffert werden kann und somit kein Budget zur Verfügung gestellt wird. Werden heute Handelspartner an die Supply Chain angebunden, betrifft das hauptsächlich große Unternehmen mit einem starken Handelsvolumen und einer hohen Anzahl an Prozessen. Der Arbeitstag eines Einkäufers ist in der Regel, mehr durch die Arbeit mit kleinen bis mittleren Partnern belastet. Dabei erfolgt der Informationsaustausch also meist unstrukturiert, per E-Mail, Fax, Telefon oder Post.

Ein eigenes Engagement für das On-Boarding der Handelspartner lohnt sich allerdings selten. Ein Beispiel: Mit unternehmensinternen Ressourcen dauert die Anbindung eines Handelspartners in etwa ein bis zwei Tage. Multipliziert man diese Tage mit der Anzahl der Partner, sagen wir 500, und den direkten und indirekten Kosten des mit dem On-Boarding betrauten Mitarbeiters, ergibt sich allein daraus eine Summe von 340.909 Euro. Zusätzlich rechnet man für die Systempflege und Wartung etwa einen halben Arbeitstag pro Jahr und pro Partner, was hier einen Betrag von 113.637,50 Euro ausmacht. Beste Voraussetzungen also für ein Outsourcing.

Betrachten wir allerdings den Markt, wird deutlich, dass die Lösungen vieler Anbieter nur eingeschränkt taugen oder nur Teilaspekte abgedeckt werden. Selbstverständlich werden diese Lösungen mit vielen Abkürzungen und PowerPoint Folien als neues Allheilmittel angepriesen. Oft benötigen Unternehmen daher Lösungen verschiedener Anbieter, was wiederum zu einem Wildwuchs in der IT-Landschaft führt und mit hohen Kosten verbunden ist. Jedoch, mit einem starken Partner sind Unternehmen auf der sicheren Seite und können sich um ihr Kerngeschäft kümmern.

OpenText™ Business Network ist der globale Marktführer für die Digitalisierung von Supply Chains. Bereits heute sind mehr als 600.000 Unternehmen mit dem B2B-Netzwerken der OpenText verbunden: Trading Grid. OpenText übernimmt dabei auch das On-Boarding und bietet zudem weiterführende Lösungen an. Unternehmen können schnell und einfach an das OpenText™ Trading Grid Netzwerk angeschlossen werden und versenden und prüfen darüber ihre Bestellungen, ASNs oder Rechnungen. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Handelspartner problemlos eingebunden werden kann, unabhängig von der Größe und den technischen Voraussetzungen (ERP/SAP, Excel, Web, Portal, @, Fax etc.).

Über die Active Community lassen sich zudem die relevanten Stammdaten des eigenen Partnernetzwerkes verwalten. Schließlich passiert es nicht gerade selten, dass plötzlich ein neues Formular zum Einsatz kommt oder sich der Ansprechpartner ändert. In der Active Community kann deshalb stets der Kontakt zu den Partnern gehalten werden. Ebenso lassen sich gezielt Informationen mit dem Netzwerk austauschen. Dabei bleibt gewährleistet, dass die richtige Information auch zum richtigen Empfänger findet.

Themen wie Procure-to-Pay (P2P), Order-to-Cash (O2C), eInvoicing, Supply Chain (SC) Visibility, SC Embedded Analytics oder SC Disruption Management sind erst nach dem On-Boarding an der Reihe. Sonst wäre es als würde man sich über die Farbe seines Autos bereits Gedanken machen bevor man eine Straße fertigt. Aufsetzend auf Trading Grid, bietet OpenText diese und andere Dienste als Managed Services an. Das geht schnell, einfach und sicher. So bleibt Zeit für die wirklich wichtigen Prozesse und Aufgaben im Unternehmen. Dies nutzen bereits Firmen wie ArcelorMittal, CNH und viele andere.

In unserem nächsten Insight im Januar beschäftigen wir uns mit Analysen und der Einsichtnahme in die Supply Chain und den Inhalten der genannten Dokumente. Außerdem werfen wir einen Blick auf das Einsparpotential bei der elektronischen Rechnungserstellung.

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About Christian Anders

Christian Anders
Christian Anders ist als Account Executive bei der OpenText Business Networks für die Beratung im Maschinen- und Anlagebau sowie der Bauindustrie zuständig. Basierend auf seiner langjährigen Erfahrungen ist Herr Anders ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen bzgl. des Nutzens von Supply Chain Initiativen von der mehrstufigen Beschaffung, über Produktionsabläufe und Verkauf, bis hin zu After Sales und Service Management.